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Karl Korab wurde 1937 im Waldviertel geboren. Als Kind erlebte er bewusst die Schrecken des Zweiten Weltkrieges, die auch sein künstlerisches Schaffen bis heute beeinflussen. Er studierte von 1957 bis 1964 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Segirius Pauser. Schon im ersten Akademiejahr erhielt er den Meisterschulpreis und die goldene Füger-Medaille.  Ab 1959 bewegte er sich im Umkreis der damals stark prägenden "Wiener Schule des Phantastischen Realismus.  Ab 1969 experimentierte Korab mit verschiedenen Materialien wie Polyester, Druckgrafik, Siebdruck und Lithografie, in seinen Bildkompositionen verwendete er auch natürliche Materialien wie Sand, Asche und Holz. Seine Hauptthemen sind das Stillleben, Landschaften, maskenhafte Köpfe und das Interieur. Karl Korab wurde mehrfach für seine im In- und Ausland präsentierten Arbeiten ausgezeichnet, unter anderem mit der Goldmedaille der III. Biennale in Bozen (1969), dem Kulturpreis des Landes Niederösterreich (1972) und dem Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich (1997). Seine Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen. Ausstellungen im In- und Ausland, unter anderem Galerie Ariadne, Wien Galerie Jan Krugier, Geneve , Galerie Ernst Hilger, Wien Aoki Gallery, Tokyo Fisher Fine Art Ltd., London Galerie Ulysses, Wien Galerie Richard P. Hartmann, München Kunsthalle, Stockholm Galerie Farber, Bruxelles Horn Gallery, New York