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 "Ich weiß nicht was ein Künstler ist" - Oberösterreichische Nachrichten
 Messensee im Mühlviertel: Kraftvoll und hintergründig


Jürgen Messensee - aktuelle Arbeiten 
 
Galerie Artemons Contemporary - 09. 04. – 12. 06. 2016 
jew. Fr. 12:00 – 18:00. Sa. 12:00 – 18:00 , So. 10:00 – 18:00 
 
Eröffnung Freitag 08 April 2016 um 19:00. 
Zur Ausstellung spricht Dr. Wolfgang Lamprecht 
Eröffnung durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
Musikalische Umrahmung in Kooperation mit dem  IGNM mit Neuer Musik für Sopran, Flöte und Akkordeon.
Der Künstler ist anwesend.
 
Bilder und Preise finden Sie hier
 
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Jürgen Messensee zählt zu den führenden Protagonisten seiner Generation und nimmt einen fixen Platz im Kontext der Malerei und Zeichnung in Österreich ein. 

 

1936 in Wien geboren



1955–60 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien 


Lebt und arbeitet in Wien, zahlreiche Ausstellungen im In und Ausland

 

Das Erkennen, das Wissen jenseits von Worten und Begrifflichkeiten ist eine der für den Künstler grundlegenden Aufgabenstellungen. 

 

Die Natur, deren Form und Inhalt, der Kampf zwischen diesen beiden miteinander ringenden Manifestationen von Existenz sind Schauplatz seiner Schöpfung. Und hier vor allem die menschliche Figur, die der Künstler in eine zeichenhafte Form mit deutlicher Tendenz zur expressiven Geste auflöst, auseinanderreißt und wieder zu sich selbst bringt 

Er erweitert Zeichnung und Malerei durch das Verfahren des Jetprints. Dabei geht es um Verschiebungen und Manipulationen der Wahrnehmung um sich zeitlosen wie essentiellen Fragestellungen zu nähern und diese zu visualisieren. 

 

Die Schriftstellerin Elfriede Jelinek kommt zu der Erklärung, dass es bei Messensee „zu sehen gibt, was er tut“. Damit meint sie, dass man bei ihm alles sieht, was er getan hat. „Das ist nicht selbstverständlich in der Malerei“, präzisiert Jelinek, „denn meist sieht man: was da ist und nicht was getan worden ist.“ Messensees Bilder „äussern sich als das, was der Maler getan hat, vielleicht mehr noch, als das was der Maler ist, aber der ist ja eben genau das: was er getan hat!“ Die Bilder von Messensee funktionieren nicht als reine Abbildung, sondern als performative Werkzeuge des Erkennens. Was der Künstler tut, transformiert er in ein Bild. Jelinek: „Das Bild bleibt das Tun.“ Elfriede Jelinek: Jürgen Messensee: beste Arbeit!, 1998.

 


 

Galerie Artemons Contemporary - Positionen Gruppenausstellung vom 9. April - 12. Juni 2016

Franz Braun, Adel Dauood, Oliver Dorfer, Franz Grabmayr, Anna Khodorkovskaya, Larissa Leverenz, Franziska Maderthaner, Alois Mosbacher, Oswald Oberhuber, Jagannath Panda, Aditya Pande, Thomas Riess, Osama Zatar

artemonsinnen 

 


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