Artecont

 

 

Galerie ARTECONT Wien 

Opernring 21, 1010 Wien

  

80 Jahre Drago J. Prelog

 

Eröffnung am 4. November durch Prof. Dr. Dieter Ronte

Ausstellung: 5. November bis 21. Dezember

 

prelog einladung

"Das Auffälligste an meiner Malerei ist die ausgeprägte Hinwendung zum Schriftzeichen. Die Beschäftigung mit der Schrift ist mein Hauptanliegen – egal ob es sich dabei um skripturale Arbeiten oder Umlaufbilder, die zu einem Zeichen geführt haben, handelt. Die Abwandlung dieser Arbeiten hat mich zu meinem eigenen Alphabet gebracht. Schrift ist mein Thema, meine Obsession. Ich kreise immer wieder um dieses Sujet, wandle es ab und finde immer wieder neue Formen. “
Drago Julius Prelog

 


 

Artemons Contemporary Oberösterreich

 

Ausstellung: Horizonte 

Vernissage 14. September 2019 um 18:00 durch Mag. Carl Aigner (Direktor Museum Niederösterreich)

Ausstellung von 15.Sept. - 22. Dez. 2019

Öffnungszeiten: Sonntag 10-18 Uhr

Raum 09 05 Kopie


Der Horizont ist etwas, das wir suchen. Wir werden diesen aber nie besitzen. Erliegt liegt immer vor uns und wir sind hinter ihr her und er ist die Grenze zwischen Himmel und Erde, vielleicht von Realität und Illusion.

Für die Antike lag der Horizont noch auf dem Land. Nach und nach wurde das Land beschrieben, vermessen und kartographiert. Das vorderste Ziel war, der Welt die Ferne zu entreißen und damit Ferne und Nähe zu definieren.

Ein Schrumpfungsprozess der Welt begann, der – unterbrochen vom Mittelalter – mit Beginn der Neuzeit auch den Himmel miteinbezog. Und das Meer.

Was Giorgio Vasari mit „rinascitá“, mit der „Wiedergeburt“ der Kunst bezeichnete, ging von der Neuentdeckung des Menschen in den Wissenschaften und der Kunst aus. Gemeint war aber auch die Aufhebung der Grenzen zwischen Himmel und Erden, weil die diesseitige Wirklichkeit in die Kunst eindrang. Noch wurde diese ursächliche Wirklichkeit mit dem kirchlichen Schleier schamhaft bedeckt, noch wollte man vor allem Harmonie und göttliche Ordnung im Diesseits sichtbar machen. Als ob der Himmel zur Erde gefallen war, ließ sich die Grenze zwischen Oben und Unten aufheben. Doch der Modus des Kartographierens wurde auch von der Kunst erwidert, die nun den Bildraum mit der perspektivischen Konstruktion in einen vermessenen „Schriftraum“ verwandelte. Diese Profanisierung der transzendenten Ferne durch die Kunst bedeutete im „realen Erleben von Welt“ einen Verlust, den nur die Seefahrt wieder wettmachen konnte.

Der Horizont als Trennlinie zwischen der realen Wirklichkeit unseres Daseins unter den Bedingungen der irdischen Verhaftung und den erhaben anmutenden Sehnsuchtsräumen hinter dieser "Sichtlinie", birgt faszinierende Anreize zur Bildschaffung. Die Orte hinter dieser Sicht - oder Erfahrungsgrenze, die wir im Verlangen nach Erhöhung, nach Erleuchtung, oder nach Welterkenntnis, zu erreichen versuchen, rücken, je weiter wir uns vorwagen, in gleicher Distanz auch wieder von uns weg - so bleibt jede Menge von Denkräumen, Glaubensräumen,  Malräumen.

Über allen Horizonten, seien es Landlinien oder Wasserlinien, spannt sich etwas, das unerklärlich, unfasslich und in seiner kosmischen Wesenheit "unmalbar" ist: der Himmel.

Es geht dabei nicht um eine rein äußerliche Abbildung einer Landschaft. Inspirationsquelle für diese Landschaftsräume sind die eigene Wahrnehmung und Imagination. So variieren die Werke der Künstler zwischen unterschiedlichen Abstraktionsgraden und können so Assoziationen zu Motiven wecken, die als Landschaft gedeutet werden können, aber nicht unbedingt.


Gino ALBERTI, Edgar HOLZKNECHT, Richard JURTITSCH, Hermine KARIGL-WAGENHOFER, Leopold KOGLER, Karl KORAB, Florian NÄHRER, Szilvia ORTLIEB, Kurt SCHÖNTHALER, Franz SCHWARZINGER, Manfred WAKOLBINGER, Robert ZAHORNICKY


 

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Auswahl Pressereviews:
"Thomas Reinhold zur Geometrie des Amorphen Artemons Contemporary" artinwords.de
"Artemons Contemporary eröffnet mit Thomas Reinhold neue Galerie in Wien" artinwords.de
"Farbgewitter zwischen Freiheit und Strenge" - derStandard
"Netze und Schüttungen" - Kronenzeitung
"Das Mühlviertler Artemons lädt neuerdings auch nach Wien" - OÖN
"Thomas Reinhold - Geometrie des Amorphen" - Parnass

 

  
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